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Nachlese zum 5. ITSM-Fachforum

Erfolgreiche Veranstaltung mit spannenden Vorträgen und Diskussionen: das 5. ITSM-Fachforum am 19. April 2012 im Bremer Innovations- und Technologie-Zentrum unter dem Motto „Business und IT besser verzahnen“-

Die ITSM Consulting AG freut sich über eine erfolgreiche Veranstaltung und möchte sich auf diesem Wege herzlich bei allen Gästen und Referenten für ihre Teilnahme am ITSM-Fachforum am 19. April in Bremen bedanken!
Unser inzwischen 5. ITSM-Fachforum, das unter dem Motto „Business und IT besser verzahnen“ durchgeführt wurde, war wieder ein Erfolg. Dass in diesem Themenkomplex eine wichtige Herausforderung für die IT in den nächsten Jahren liegt, wurde durch das Interesse und die angeregten Diskussionen von mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern während des Tages unterstrichen. Auch zeigten die Pausengespräche wieder, wie wichtig ein Erfahrungsaustausch für IT-Projektverantwortliche und Entscheider ist.
 
Die spannenden Vorträge und Berichte aus Kundenprojekten der ITSM Consulting AG beleuchteten das Thema „Verzahnung von Business und IT“ aus unterschiedlichen Perspektiven.
Im ersten Vortrag des Tages berichtete Herr Olaf Bey, CIO bei SANDVIK Mining and Construction, über den Aufbau einer dedizierten „Alignment-Organisation“, dessen Ziel eine möglichst effiziente Integration der Business- und IT-Bereiche des weltweit tätigen Unternehmens ist. Kernelement dabei ist die Etablierung der Rolle des „Business Information Officer“ (BIO), der für die IT auf Fachseite für die Aufnahme und Priorisierung von Business Demands verantwortlich ist. Im Ergebnis wurde eine „IT-Delivery-Organisation“ geschaffen, deren Services bestmöglich auf Geschäftsanforderungen ausgerichtet ist (siehe hierzu auch den aktuellen Artikel in der Computerwoche: http://www.computerwoche.de/management/it-strategie/2507480/).
 
Im Anschluss daran stellte Frau Claudia Moyzes, Senior Consultant der ITSM Consulting AG, Umfang und Nutzen eines Programm- und Portfoliomanagements (PPM) und dessen Bezug zum Management einzelner Projekte dar. Nach der Etablierung einheitlicher Projektmanagementstandards stehen viele Organisationen nun vor der Herausforderung, ein effektives PPM aufzubauen. Durch entsprechende Prozesse entsteht schnell konkreter Nutzen: das Portfolio kann besser auf die Geschäftsstrategie abgestimmt und dadurch Investitionen gezielter vorgenommen werden. Im Ergebnis entsteht eine bessere Planbarkeit der gesamten Projektlandschaft. Nach einer methodischen Betrachtung des Themas wurden konkrete Ansätze für die mögliche Gestaltung eines PPM aus unterschiedlichen Kundenprojekten dargestellt.
 
Die Abbildung von Business-Services in der ITSM-Suite „Frontrange v7-SaS-Lösung“ war Thema des Vortrags von Herrn Anton Kreutzer, Geschäftsführer der Frontrange GmbH Deutschland. Die Bedeutung eines transparenten Service-Kataloges wurde zunächst vor dem Hintergrund betrachtet, dass IT-Service-Provider sich zunehmend von Service-Delivery-Organisationen hin zu strategischen Business-Partnern entwickeln. Ein Servicekatalog ist dabei ein unerlässliches Element, um den Wert der IT darzustellen und Transparenz zu schaffen. Darauf aufbauend stellte Herr Kreutzer die umfangreichen Möglichkeiten zur Abbildung des Service-Kataloges in der ITSM-Suite dar. Diese ermöglicht die Automatisierung von Prozessen (z.B. Self-Service-, Bestellungs- und Genehmigungsprozesse), um letztendlich die Bereitstellung von Services effizienter zu gestalten und steuern zu können.
Im vierten Vortrag des Tages stellte Herr Christian Rauch, Senior Consultant bei der ITSM Consulting AG, den „IT-Quality-Cube“ als Methode zur ganzheitlichen Steuerung der IT-Service-Qualität vor. Die Entwicklung fand vor dem Hintergrund statt, dass gänzlich unterschiedliche Anforderungen und Perspektiven bei der Bewertung der IT-Qualität berücksichtigt werden müssen, die aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen in jeder Organisation unterschiedlich ausgeprägt sind. Der IT-Quality-Cube bietet die Möglichkeit, die geforderten Perspektiven auf IT-Qualität zu messen und miteinander in Beziehung zu setzen. Im Ergebnis wird somit eine effiziente Steuerung der IT-Qualität in der gesamten Organisation über alle Phasen eines Service-Lifecycles möglich. Konkrete Einsatzbereiche wurden durch Beispiele aus Kundenprojekten verdeutlicht.
 
Nach der Mittagspause stellte Herr Dr. Jörn Oldag, Leitung Koordinierungsstelle Geschäftsführung bei der DVZ M-V GmbH, mögliche Einsatzbereiche von interaktiven Simulationsworkshops und seine hiermit gemachten Erfahrungen in einem lebhaften Vortrag vor. Ausgehend von der These „ich höre und ich vergesse, ich sehe und behalte, ich handle und verstehe“ (Konfuzius) bieten Simulationen eine sehr effiziente Möglichkeit, gezielt Probleme zu erkennen, Verständnis zu schaffen und Themen zu trainieren. Eine Vielzahl von Simulationen ermöglicht einen Einsatz in sehr unterschiedlichen Situationen: themenbezogen ist ein Einsatz z.B. bei der Einführung von ITIL-Prozessen, zum Training von Projektmanagement oder bei der Verbesserung des Business IT Alignments möglich; themenübergreifende Techniken unterstützen z.B. Problemlösungs- oder Kreativitätsprozesse.
 
Durch die steigende Abhängigkeit von IT wird ein effektives IT-Kontinuitätsmanagement zunehmend wichtiger. Herr Siegfried Riedel, Vorstand der ITSM Consulting AG, stellte ein Vorgehensmodell für den Aufbau eines IT-Kontinuitätsmanagements vor, das ausgehend von den Anforderungen der Business-Kontinuitätsstrategie die gezielte Entwicklung von Notfallplänen vorsieht, um im Katastrophenfall eine schnellstmögliche Wiederherstellung der geschäftskritischen Services zu ermöglichen. Die Bewertung der Kritikalität eines jeden IT-Services stellt dabei sicher, dass gezielt kritische Services betrachtet werden. Konkrete Ansatzpunkte für eine Umsetzung in der Praxis wurden anhand von Beispielen aus Kundenprojekten der ITSM im internationalen Umfeld dargestellt.
 
Zum Abschluss des Tages referierte Herr Dr. Ralph Guise-Rübe, Präsident des Landgerichtes Hildesheim, in seiner Key-Note „Die Verantwortung des technologischen Fortschritts an der globalen Entwicklung. Wie kann ich das Gerechte für sieben Milliarden Menschen operationalisieren?“ über die Herausforderungen, die sich durch die Explosion der Weltbevölkerung in den kommenden Jahrzehnten ergeben, um lebenswerte Bedingungen „für Alle“ zu schaffen. Ziel muss die Schaffung einer ökosozialen Marktwirtschaft sein, die eine gerechte Verteilung von Ressourcen sicherstellt. Wesentliche Beiträge müssen durch Innovationen erzielt werden, die ein „dematerialisiertes Wachstum“ ermöglichen. Dabei hat auch die IT wichtige Aufgabe - so gilt es, Innovationen zu unterstützten und leistungsfähiger zu werden, gleichzeitig aber den Ressourcenbedarf der IT zu senken.
 
Die Präsentationen zu allen Vorträgen finden Sie hier:
 
Wir freuen uns sehr über das Ihr Feedback, durch das wir uns bestärkt fühlen, die Veranstaltungsreihe fortzusetzen!

Bitte merken Sie sich für das nächste Fachforum schon heute den 18. April 2012 in Bremen vor.

Ihre Fragen oder Anmerkungen zu einzelnen Themen – auch aus Ihrer persönlichen Projekterfahrung im Spektrum des IT Service Management – interessieren uns sehr. Gern diskutieren wir diese in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen.
 
Frank Zielke, Arne Fischer, Natascha Bruscino
Organisations-Team des 5. ITSM-Fachforum