Wirtschaftlichkeitsoptimierung der IT-Organisation bleibt ein Dauerthema

Die Verbesserung der wirtschaftlichen Effizienz gehört zu den Klassikern unter den strategischen Zielsetzungen der IT-Organisationen und wird auch 2015 eine große Aufmerksamkeit erlangen. Der Handlungsdruck hat sich hier gegenüber den letzten Jahren kaum verändert und wird durch die weiter sinkenden Service-Preise im freien Dienstleistungsmarkt sogar eher größer, sofern sich diese Entwicklung auf die internen Verrechnungspreise niederschlägt.

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7 Juli 2015

Wirtschaftlichkeitsoptimierung der IT-Organisation bleibt ein Dauerthema

Die Verbesserung der wirtschaftlichen Effizienz gehört zu den Klassikern unter den strategischen Zielsetzungen der IT-Organisationen und wird auch 2015 eine große Aufmerksamkeit erlangen. Der Handlungsdruck hat sich hier gegenüber den letzten Jahren kaum verändert und wird durch die weiter sinkenden Service-Preise im freien Dienstleistungsmarkt sogar eher größer, sofern sich diese Entwicklung auf die internen Verrechnungspreise niederschlägt. Darüber hinaus wächst die Belastung der IT-Services durch steigende Incident-Zahlen infolge der wachsenden Nutzung von mobilen Endgeräten.

Andererseits können die IT-Organisationen prinzipiell aber auch Nutznießer der negativen Preisentwicklung im Outsourcing sein, indem sie Auslagerungsmöglichkeiten in einem steigenden Umfang nutzen. Allerdings sind hier auch Grenzen gesetzt und können Outsourcing-Strategien kein Allheilmittel für die Kostenproblematik sein. Gleiches gilt für das Cloud-Computing, das zwar neben seiner Möglichkeit der flexiblen Bedarfsabdeckung von Business-Anforderungen mitunter auch kostengünstiger als die interne Entwicklung und Bereitstellung von Services ist. Andererseits bestehen angesichts der erst kurzen Geschichte der Cloud-Dienste noch keine ausreichend gesicherten Erkenntnisse, welche kostensenkenden Potenziale sich darin verbergen.

Aus diesem Grund sind es vor allem die internen Maßnahmen, die gesichert nachhaltige Resultate zur Kostenverbesserung gewährleisten. Dazu zählt beispielsweise ein stärkeres Engagement bei der Service Automation, dem Service Catalogue Management und Self Services, die 2015 von den Unternehmen verstärkt in Angriff genommen werden. So lassen sich die operativen IT-Budgets beispielsweise mittels der Service-Kataloge in deutlich zweistelliger Größenordnung reduzieren. Ähnliche aufwandsmindernde Effekte entstehen für die IT-Organisation, wenn den Benutzern Selbstbedienungsfunktionen zur Verfügung gestellt werden.

 Aber auch anderen Maßnahmen wie etwa der Stärkung des IT-Controllings und der engagiertere Einsatz von Kennzahlensystemen wird eine größere Bedeutung zukommen. Sie folgen dem Ziel, für ein wirkungsvolleres Kostenmanagement eine größere Transparenz der wirtschaftlichen Effizienz zu erlangen und heimliche Kostentreiber zu identifizieren. 

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