Cloud verändert das IT Service Management

Die Zukunft scheint in Richtung Cloud-Computing zu gehen, und damit verändern sich auch die Anforderungen im IT Service Management, denn hierbei werden zukünftig technische Ressourcen, Services und Applikationen nicht mehr vollständig im eigenen Rechenzentrum oder bei einem IT-Provider betrieben, sondern von kooperierenden und vernetzten Anbietern bereitgestellt.

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26 Januar 2018

Cloud verändert das IT Service Management

Die Zukunft scheint in Richtung Cloud-Computing zu gehen, und damit verändern sich auch die Anforderungen im IT Service Management, denn hierbei werden zukünftig technische Ressourcen, Services und Applikationen nicht mehr vollständig im eigenen Rechenzentrum oder bei einem IT-Provider betrieben, sondern von kooperierenden und vernetzten Anbietern bereitgestellt. Hinzu kommt, dass die Fachbereiche über die meist schnell einsetzbaren Cloud-Angebote vermutlich mehr IT-Entscheidungen eigenständig treffen werden.

So populär das Cloud-Thema inzwischen ist, umso weniger ist es bisher in seinen Konsequenzen für die IT-Organisationen betrachtet worden. Dazu gehören beispielsweise:

  • Mehr Schnittstellen zu externen Diensten: Eine effiziente Steuerung der Cloud-Provider verlangt Verfahren, um die verschiedenen externen Leistungszugänge in standardisierten und klaren Prozesskriterien aufeinander abzustimmen.
  • Das Service Level Management wird komplexer: Angesichts der wachsenden Zahl von Providern müssen meist verschiedene Leistungsvereinbarungen harmonisiert werden. Ebenso wird durch Cloud-Computing das Contract-Management komplexer.
  • Höhere Aufmerksamkeit in Sachen Compliance notwendig: Der Einkauf von Cloud-Diensten durch die Business-Abteilungen kann Compliance-Schwächen erzeugen, weil ihnen IT-bezogen die Kompetenz zur Prüfung der Compliance-Konformität fehlt.
  • Nachträglicher Integrationsbedarf: Viele Applikationen können als Insellösung auf Dauer nicht ihren gesamten funktionalen Nutzen entfalten, dadurch entstehen im Nachgang zu Cloud-Entscheidungen Integrationserfordernisse für die IT.
  • Äußere Zwänge zur Standardisierung: Dienste aus der Cloud sind zwangsläufig sehr standardisiert. Sie unterlaufen dadurch möglicherweise den individuellen Unterstützungsbedarf und bewirken eine Standardisierung über das eigentlich von der IT geplante Maß hinaus.
  • Reduzierung der IT-Fertigungstiefe: Indem IT-Dienste extern bezogen werden, kann es zu weitreichenden Veränderungen bei den personellen Ressourcen und fachlichen Kompetenzen der Mitarbeiter, den IT-Prozessen und organisatorischen Strukturen kommen.
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