Datacenter-Inside

In diesem Jahr beginnt die Qualitätssteuerung von IT-Services erwachsen zu werden, glauben die Berater der ITSM Group. Lesen Sie jetzt, welche Trends die Berater noch für 2015 ausmachen.

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18 Februar 2015

Datacenter-Inside: ITSM Group benennt Trends 2015

Cloud-basierte Tools müssen On-Premise-Lösungen nicht zwingend überlegen sein. Auch diese Aussage findet sich in den sechs, jetzt von Experten des Beratungshauses ITSM Group verkündeten Trends für das IT-Service-Management (ITSM). Anwender erwartet damit eine komplexe und anspruchsvolle Evaluierung möglicher Angebote. ITSM-Werkzeuge müssen eben nicht nur schnell zu implementieren und leicht zu verwalten sein; zusätzlich komme es auch auf den individuellen funktionalen Bedarf an.

Nachfolgend listen wir wörtlich alle Entwicklungen auf, die die ITSM Group für 2015 erwartet:

  • Qualitätssteuerung der IT-Services beginnt erwachsen zu werden: Durch den unverändert steigenden Leistungs- und Kostendruck wächst die Notwendigkeit, die erforderliche Qualität der IT-Services in konkreten Werten zu definieren und zu messen. Dabei stehen vor allem die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Konformität der Services im Mittelpunkt. Die Unternehmen werden deshalb 2015 verstärkt in die Einführung bedarfsgerechter Kennzahlensysteme und Etablierung objektiver Messverfahren investieren. Auch der Optimierung des Service-Reportings kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu.
  • Cloud ruft nach Integrationskonzepten: Cloud erzeugt erhebliche Konsequenzen für die IT-Organisationen, weil eine wachsende Zahl externer Dienste in die eigenen Prozesse integriert werden müssen. Dies verlangt insbesondere eine unternehmensweit gültige Cloud-Policy mit konkreten Richtlinien für den Einsatz von Diensten, schließlich lösen sie vielfältige Sicherheits- und Compliance- sowie technische Integrationsfragen aus.
  • Fokussierung auf einfach nutzbare Tools: Ohne effiziente Management-Werkzeuge ist das IT Service Management nicht mehr zu bewältigen. Jedoch wandeln sich zunehmend die Anforderungen an die ITSM-Plattformen. So stehen kurze Implementierungszeiten und ein möglichst geringer Administrationsaufwand ganz vorne auf der Liste der Auswahlkriterien von Unternehmen. Dadurch sind aber Cloud-basierte Tools nicht zwangsläufig gegenüber On-premise-Lösungen im Vorteil, weil sie möglicherweise den individuellen funktionalen Bedarf nicht ausreichend erfüllen. Insofern wird die Evaluierung durch den veränderten Fokus der Anwender deutlich komplexer und anspruchsvoller.
  • Wirtschaftlichkeitsoptimierung als Klassiker: Die Verbesserung der wirtschaftlichen Effizienz gehört zu den Klassikern unter den strategischen Zielsetzungen der IT-Organisationen und wird auch 2015 eine große Aufmerksamkeit erlangen. Dazu zählt beispielsweise ein größeres Engagement bei der Service Automation, dem Service Catalogue Management und Self Services, die 2015 von den Unternehmen verstärkt in Angriff genommen werden. Maßnahmen wie etwa die Stärkung des IT-Controllings oder der engagiertere Einsatz von Kennzahlensystemen wird eine größere Bedeutung zukommen. Sie folgen dem Ziel, für ein wirkungsvolleres Kostenmanagement eine größere Transparenz der wirtschaftlichen Effizienz zu erlangen und heimliche Kostentreiber zu identifizieren.
  • Vorbereitungen auf das IT-Sicherheitsgesetz: Das kommende IT-Sicherheitsgesetz sieht für zahlreiche relevante Branchen die Einführung eines zertifizierbaren Managementsystems für die Informationssicherheit (ISMS) vor. Insofern lässt sich vermuten, dass sich die Sicherheitsstrategien von Unternehmen enger an ISO 27001/IEC als international etabliertem ISMS bzw. am BSI-Grundschutz orientieren werden. Aber auch unabhängig davon werden aufgrund der rechtlichen Vorgaben die Maßnahmen zur Optimierung der Informationssicherheit steigen. Nicht wenige Unternehmen haben deshalb für 2015 höhere Budgets eingeplant.
  • Mobility Services rücken nur zögerlich in den Vordergrund: Die IT-Organisationen stehen in Sachen Mobility vor der Herausforderung, sich zusätzlich einem sehr komplexen Aufgabenfeld widmen zu müssen. Allein das praktische Management des kompletten Lebenszyklus der mobilen Endgeräte mit den Prozessen für die Konfiguration, den Support und die Stilllegung verlangt eine nachhaltige Konzeption und entsprechende Ressourcen. Auch angesichts der weiteren Dynamisierung der mobilen Arbeitsprozesse müssten die Mobility-Services deutlich stärker in den Vordergrund rücken, vermutlich werden 2015 aber nur punktuelle Schritte vollzogen.

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