Die Zukunft gehört der digitalen Prozessautomation

Dass digitale Geschäftsmodelle immer mehr ihre analogen Vorgänger vom Markt zu verdrängen drohen, zeigt etwa der Blick in die USA: Dort ist nach den Untersuchungen des renommierten Institute of Technology (MIT) seit 2000 die Hälfte der Fortune-500-Firmen vom Markt verschwunden, vornehmlich durch die Auswirkungen der Digitalisierung.

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28 Juni 2018

Die Zukunft gehört der digitalen Prozessautomation

Dass digitale Geschäftsmodelle immer mehr ihre analogen Vorgänger vom Markt zu verdrängen drohen, zeigt etwa der Blick in die USA: Dort ist nach den Untersuchungen des renommierten Institute of Technology (MIT) seit 2000 die Hälfte der Fortune-500-Firmen vom Markt verschwunden, vornehmlich durch die Auswirkungen der Digitalisierung. Vermutlich werden bis zum Jahr 2025 etwa 40 Prozent der heutigen Fortune-500-Unternehmen das gleiche Schicksal teilen müssen, erwarten MIT-Wissenschaftler.

Doch die Digitalisierung ist nicht der einzige Faktor, der die Kräfteverhältnisse in der Wirtschaft zunehmend durcheinanderbringt. Schließlich ist zeitgleich mit der digitalen Transformation auch die Agilität zu einem wesentlichen Thema für die Unternehmen geworden. Beide Trends haben ihren eigenen Ursprung und weisen auf den ersten Blick keinen unmittelbaren Zusammenhang auf. Genauer betrachtet wird aber schnell deutlich, dass sie sehr wohl einen komplementären Charakter besitzen: Die Digitalisierungstechnologien bieten den Unternehmen neue Möglichkeiten für agilere Organisationsverhältnisse, umgekehrt bringen die neuen digitalen Geschäftsmodelle aber die Firmen auch dazu, durch eine hohe Agilität auf die sich deutlich verändernden Wettbewerbsverhältnisse reagieren zu können. Insofern verbergen sich hinter der Digitalisierung und Agilität zwei Entwicklungsfaktoren, die sich sowohl gegenseitig bedingen als auch ständig gegenseitig mit neuen Impulsen befruchten.

Aber zu den Konsequenzen gehört: Wer seine Organisation agil aufstellen will, damit sie sich im Markt reaktionsfähiger zeigen kann, benötigt eine andere Prozesskultur. Zwar gehörte die digitale Abbildung von Geschäftsprozessen schon immer zu den Kernzielen, um mittels einer Automatisierung die wirtschaftliche Effizienz zu optimieren und den Leistungsgrad zu steigern. Inzwischen sind die technischen Möglichkeiten jedoch deutlich vielfältiger geworden. Dabei beschränken sich die Digitalisierungspotentiale nicht allein auf die unternehmensinternen Abläufe, sondern können mit dem Ziel einer engeren Vernetzung auch die Prozesse mit den Kunden und Lieferanten einbezogen werden. Dies bedeutet zwangsläufig, die papierbasierten oder von Medienbrüchen geprägten Prozesse, wie sie derzeit noch in erheblichem Umfang vorherrschen und dadurch ein entscheidender Störfaktor für Automatisierungs- und Vernetzungsbemühungen sind, möglichst umfassend elektronisch abzubilden.

Dabei ist von wesentlicher Bedeutung, dass sich die Wirtschaft auf dem Weg vom analogen zum digitalen Geschäft befindet, wodurch die betrieblichen Prozesse auch deutlich näher an die Kunden heran wachsen. Die Kundenorientierung wird deshalb im digitalen Zeitalter immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Deshalb erwartet das Marktforschungsinstitut Forrester, dass aus dem bisherigem Business Process Management (BPM) die Digitale Prozessautomatisierung (DPA) wird.

Der Unterschied: Das Augenmerk wird nicht mehr allein auf traditionelle Aspekte wie Reduzierung der Prozesskosten und Steigerung der Produktivität gelegt, sondern gleichzeitig zielt DPA auf eine Verbesserung der Kunden- und digitalen Erfahrungen ab. Zumal der Umstieg auf neue digitale Geschäftsmodelle eine starke Fokussierung sowohl auf die Transformation von kundenorientierten Prozessen als auch auf die Digitalisierung von operativen Prozessen erfordert. Dazu gehören beispielsweise die Automatisierung von Routineaufgaben oder die Verfügbarkeit von Echtzeitdaten in wichtigen Kundenprozessen.

Allerdings stellt eine Digitale Prozessautomation die Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen, allein weil es angesichts der zahlreichen analogen Inseln in den Unternehmensprozessen an ausreichenden Ressourcen mit Prozess- und Digitalisierungskompetenzen mangelt. Und weil vielfach noch wenig Erfahrung in den Vorgehensweisen zur strukturierten Digitalisierung bestehen.

Genau hier kommt die ITSM Group ins Spiel. Nicht nur, dass das Prozessmanagement in seinen gesamten Facetten seit fast zwei Jahrzehnten zu unseren Kernkompetenzen gehört. Sondern gleichzeitig haben wir in den letzten Jahren umfassende Erfahrungen in der Konzeption und Umsetzung von Digitalisierungslösungen unterschiedlichster Anwendungsbereiche aufgebaut. Das Leistungsspektrum reicht von der Prozessanalyse über die bedarfsgerechte Konzeption bis zum Rollout, auch bei der Evaluierung und Einführung notwendiger Tools unterstützen wir die Unternehmen und Öffentlichen Institutionen bedarfsgerecht.

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