Digital Learning als agile Antwort auf die klassischen Schulungen

Immer mehr erkennen Unternehmen, dass sie agile Verhältnisse in ihrer Organisation aufbauen müssen. Notwendig ist dies, weil angesichts der sich immer schneller wandelnden Wettbewerbsbedingungen eine hohe Reaktionsfähigkeit im Markt erforderlich ist. Mehr Agilität ist auch in der fachlichen Fortbildung der Mitarbeiter nötig, weshalb Digital Learning eine immer größere Bedeutung erlangt.

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28 September 2017

Digital Learning als agile Antwort auf die klassischen Schulungen

Immer mehr erkennen Unternehmen, dass sie agile Verhältnisse in ihrer Organisation aufbauen müssen. Notwendig ist dies, weil angesichts der sich immer schneller wandelnden Wettbewerbsbedingungen eine hohe Reaktionsfähigkeit im Markt erforderlich ist. Mehr Agilität ist auch in der fachlichen Fortbildung der Mitarbeiter nötig, weshalb Digital Learning eine immer größere Bedeutung erlangt.

Die neuen Digitalisierungstechnologien bieten den Unternehmen nicht nur deutlich verbesserte Möglichkeiten zur Prozessoptimierung, sondern sie sind gleichzeitig im Wettbewerb mit neuen digitalen Geschäftsmodellen konfrontiert. Um darauf kurzfristig reagieren zu können, müssen sie eine agile Unternehmensorganisation entwickeln. Insofern verbergen sich hinter der Digitalisierung und Agilität zwei aktuelle Entwicklungsfaktoren, die sich sowohl gegenseitig bedingen als auch ständig gegenseitig mit neuen Impulsen befruchten. Dies lässt sich etwa am deutlichen Trend hin zu agilen Projektmethoden wie Scrum und DevOps beobachten, die mit Cloud Computing oder anderen neuen digitalen Technologien darauf abzielen, kurzfristigere und aufwandsparende Lösungen bereitzustellen.

„Die Veränderung lässt sich aber auch am Beispiel der Mitarbeiterschulung verdeutlichen“, betont Daniel Nitsch, Education-Leiter der ITSM Group. “Nicht nur, dass die fachlichen Anforderungen infolge der Digitalisierung deutlich schneller als früher wachsen und demzufolge ein höherer Schulungsbedarf entsteht. Sondern gleichzeitig bietet der technologische Wandel mit Digital Learning auch neue Gestaltungsmöglichkeiten in der gezielten Fortbildung an.“ Es sei die agile Antwort auf die klassischen Trainingsmethoden, betont er.

Denn mit der digitalen Alternative lassen sich Schulungen ohne Unterbrechung der Arbeitsprozesse der Mitarbeiter durchführen: Anders als bei den herkömmlichen Präsenzschulungen, die durch ihre fest definierten Termine zur Unterbrechung von Arbeitsprozessen führen, kann der Mitarbeiter bei Online-Trainings selbst entscheiden, wann und in welchem Umfang er sich den betreffenden Lerninhalten widmen will. „Der Benutzer von Online-Schulungssystemen ist nicht nur frei in der Wahl der Lernzeit, des Ortes und der Inhalte, sondern er kann sie sogar mobil nutzen“, beschreibt Nitsch die zentralen Vorteile.

Die Einsatzmöglichkeiten für Digital Learning sind sehr vielfältig, sie reichen von Systemschulungen für die Benutzer neu eingeführter technischer Lösungen über interne Awareness-Kampagnen und ITIL-Trainings bis zum Wissenstransfer in Datenschutzfragen. Dabei werden die digitalen Lerninhalte konzipiert und auf die individuellen Anforderungen der Kunden abgestimmt. Der sowohl im IT- als auch im Non-IT-Bereich angesiedelte Content kann in ein vorhandenes Learning Management System eingespielt werden. Zudem bietet die ITSM Group als ergänzende Möglichkeit an, die Trainingsteilnehmer über ein Web Based Training zu schulen und dieses sogar bei Bedarf mit einem Tag im Virtual Classroom oder einem Präsenztraining (inhouse) zu koppeln.

Nicht nur für die Unternehmen bietet Digital Learning eine zeitgemäße Alternative in der Mitarbeiterqualifizierung, sondern auch die Mitarbeiter profitieren davon. „Privat nutzen sie heutzutage ganz selbstverständlich digitale Quellen für ihren persönlichen Wissensbedarf, deshalb genießen Online-Schulungen bei ihnen eine hohe Akzeptanz“, betont Nitsch. 

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