Gute Analysten-Noten für Infrastructure-Sourcing-Anbieter

Der Markt für Infrastructure Services ist nach wie vor das Herzstück des IT-Marktes. Viele Unternehmen sehen heute keinen wirtschaftlichen Sinn mehr darin, die IT-Infrastruktur in eigenen Rechenzentren zu betreiben. Entsprechend groß ist der Anteil entsprechender Services am IT-Gesamtmarkt. Gleichzeitig werden Cloud-Angebote und hier insbesondere auch Private-Cloud-Angebote für Unternehmen immer interessanter, was den reinen Infrastruktur-Services-Markt letztlich untergräbt.

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3 Februar 2017

Gute Analysten-Noten für Infrastructure-Sourcing-Anbieter

Der Markt für Infrastructure Services ist nach wie vor das Herzstück des IT-Marktes. Viele Unternehmen sehen heute keinen wirtschaftlichen Sinn mehr darin, die IT-Infrastruktur in eigenen Rechenzentren zu betreiben. Entsprechend groß ist der Anteil entsprechender Services am IT-Gesamtmarkt. Gleichzeitig werden Cloud-Angebote und hier insbesondere auch Private-Cloud-Angebote für Unternehmen immer interessanter, was den reinen Infrastruktur-Services-Markt letztlich untergräbt. Gerade neue Workloads und Anwendungen werden in der Regel als Cloud-Ready-Anwendungen entwickelt, so dass diese entweder sofort oder später einfach in einer Cloud-Infrastruktur lauffähig sind. Monolithische Alt-Anwendungen hingegen werden eher nicht umgestellt und verbleiben in einem traditionellen Betriebsumfeld.

Aufgrund steigender Personalengpässe nimmt tendenziell der Bedarf an Fremdleistungen im IT-Rechenzentrumsbetrieb zu. Managed Infrastructure Services und Managed Hosting sind neben Cloud-Lösungen die naheliegenden Alternativen zum Eigenbetrieb, stellen aber neue Herausforderungen an die „Retained Organization“, die nicht mehr den Betrieb, sondern den Dienstleister überwacht und managt.

Viele Rechenzentren in Unternehmen sind nach den Erkenntnissen der Experton Group inzwischen in die Jahre gekommen. Durch Virtualisierung auf allen Ebenen und die damit mögliche reduzierte Anzahl an physikalischen Infrastruktur-Komponenten wurde zwischenzeitlich für Entlastung gesorgt. Inzwischen kommen die Rechenzentren aber häufig wieder an Kapazitätsgrenzen, so dass über eine Aufrüstung oder einen Neubau des Rechenzentrums nachgedacht werden muss. In vielen Fällen ist allerdings ein Housing- oder Colocation-Ansatz wirtschaftlich sinnvoller und insbesondere schneller umzusetzen. Die Analysten der Experton Group haben im Infrastructure Services Vendor Benchmark 2016 alle relevanten Dienstleister in den Bereichen Housing, Hosting und Managed Infrastructure Services untersucht. Die wichtigste Erkenntnis daraus ist, dass es praktisch keine schlechten bzw. unreifen Service-Angebote bei den relevanten Anbietern gibt. Unterschiede ergeben sich insbesondere in der Wettbewerbsstärke und in der strategischen Weiterentwicklung der bestehenden Angebote.

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