Neue europäische Datenschutzverordnung erzeugt Handlungsbedarf

Ende Mai 2016 ist eine neue europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft getreten. Die Frist für die Umsetzung in den EU-Mitgliedstaaten beträgt zwei Jahre, Stichtag ist der 25. Mai 2018. In dieser Zeit werden die nationalen Gesetze an das EU-Recht angepasst.

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1 November 2016

Neue europäische Datenschutzverordnung erzeugt Handlungsbedarf

Ende Mai 2016 ist eine neue europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft getreten. Die Frist für die Umsetzung in den EU-Mitgliedstaaten beträgt zwei Jahre, Stichtag ist der 25. Mai 2018. In dieser Zeit werden die nationalen Gesetze an das EU-Recht angepasst. Die Unternehmen müssen bis dahin die Umsetzung in die Praxis abschlossen haben. Nach dem Stichtag können die Datenschutzbehörden Bußgelder in Höhe von bis zu 4 Prozent des weltweiten Umsatzes verhängen.

Nach den Ergebnissen einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom entsprechen viele Unternehmen nicht einmal den bisherigen Anforderungen ausreichend. So verfügt nur jedes zweite über ein sogenanntes Verfahrensverzeichnis, in dem die internen Prozesse bei der Verarbeitung personenbezogener Daten dokumentiert werden. Das Verfahrensverzeichnis ist die Arbeitsgrundlage der betrieblichen Datenschutzbeauftragten. Bei einer Überprüfung durch die Aufsichtsbehörden können Unternehmen damit den korrekten Ablauf der Prozesse belegen. Aus Sicht des Bitkom entsteht der Wirtschaft ein hoher Aufwand für die Umsetzung der neuen Regelungen. Knapp zwei Drittel werden dafür externe Hilfe durch Datenschutzexperten in Anspruch nehmen. 

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