Think big, start small mit der Value Stream Analyse

Praktisch alle Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, wie neue organisatorische und technologische Trends am Markt nutzenoptimierend auf die eigene Organisation übertragen werden können. Denn die Vorteilsversprechungen in Sachen höhere Flexibilität, kürzere Produktionszyklen und zufriedenere Kunden oder auch Mitarbeiter klingen zwar verlockend, doch sie stehen dabei vor vielfältigen Fragen: Wie soll diese Optimierung gestaltet werden? Welche der Methoden und Werkzeuge passen dazu? Wo sollte begonnen werden? Wie kann ich mein Ziel strukturiert und auch schrittweise erreichen?

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9 Juli 2019

Think big, start small mit der Value Stream Analyse

Praktisch alle Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, wie neue organisatorische und technologische Trends am Markt nutzenoptimierend auf die eigene Organisation übertragen werden können. Denn die Vorteilsversprechungen in Sachen höhere Flexibilität, kürzere Produktionszyklen und zufriedenere Kunden oder auch Mitarbeiter klingen zwar verlockend, doch sie stehen dabei vor vielfältigen Fragen: Wie soll diese Optimierung gestaltet werden? Welche der Methoden und Werkzeuge passen dazu? Wo sollte begonnen werden? Wie kann ich mein Ziel strukturiert und auch schrittweise erreichen?

In diesem Zusammenhang empfehlenswert ist die Wertstromanalyse, die den Wertstrom eines Produktes oder Services darstellt. Sie hat sich als Methode bewährt, um den Ist-Zustand eines Prozesses in seiner Gesamtheit übersichtlich darzustellen und durch eine Reduzierung von Verschwendung einen End-to-end-Prozess zu optimieren. Der Wertstrom orientiert sich am Kunden und definiert ausschließlich aufgrund dessen Bedürfnissen die Wertschöpfung. Beispielsweise was er von einem Produkt oder einer Dienstleistung erwartet, ob er eine höhere Qualität benötigt, ihm kürzere Lieferzeiten wichtig sind oder die bestehenden Funktionalitäten nicht bedarfsgerecht sind.

Aus dieser Perspektive heraus muss eine Analyse der eigentlichen Wertströme vorgenommen werden, um die Art und Weise, wie durch Services der Kundennutzen realisiert wird, bereichsübergreifend und in der Ende-zu-Ende-Dimension zu verstehen. Nur so lassen sich Engpässe und nicht-wertstiftende Arbeiten systematisch identifizieren und beseitigen, damit die Lieferkette kontinuierlich verschlankt und beschleunigt werden kann.

Insofern besteht notwendigerweise der initiale Startpunkt darin, zunächst aus Kundensicht den Blick auf die lokalen Abläufe zu richten. Dazu gehört unbedingt eine Erfassung des aktuellen Status Quo mit seinen Fakten zu den Kommunikationsbedingungen, dem Materialfluss und dem Produktionsprozess. Diese verschiedenen Elemente werden in ihrer Gesamtheit aus der Kundensicht heraus bewertet.

Dieser Fundus an Erkenntnissen lässt sich anschließend für vielfältige Optimierungen nutzen. Denn entlang der Aktivitäten, die die betreffende Wertschöpfungskette bilden, lassen sich konkrete Verbesserungen realisieren. Dies kann auch über sukzessive Maßnahmen und ohne Neugestaltung der Organisation in kleinen Schritten geschehen. Ebenso muss nicht zwangsläufig ein neues Framework eingeführt werden, vielmehr reichen auch bestimmte Werkzeuge, mit deren Hilfe sich die Aktivitäten auf die Kundenbedürfnisse und Unternehmensziele ausrichten lassen. So können Aktivitäten ohne ausreichenden Mehrwert vermieden und gleichzeitig die wertschöpfenden Aktivitäten optimiert werden.

Dabei hilft die Anwendung marktgängiger Methoden und von Industry Best Practices. Sie unterstützen darin, solche Optimierungsprojekte zu beschleunigen und zügig ein mögliches Bild des gewünschten Zielzustandes zu kreieren, ohne dabei die wesentlichen Einfluss- und Erfolgsfaktoren bei sämtlichen Verbesserungsinitiativen aus den Augen zu verlieren.

Auch außerhalb der IT-Perspektive setzt sich eine solche End-to-end-Betrachtung unter der Bezeichnung Customer Journey durch. McKinsey hat bereits vor einigen Jahren festgestellt, dass eine Orientierung entlang der Lieferkette zu höherer Kundenzufriedenheit, Kosteneinsparungen und auch höherer Mitarbeiterzufriedenheit führt. Zudem bildet diese Perspektive die Basis für eine Automatisierung der Aktivitäten.

Von zentraler Bedeutung ist dabei: Ohne den Blick auf das Gesamtbild führen lokale Anpassungen häufig nicht zum gewünschten Ergebnis. Beispielsweise beschleunigt die Einführung einer neuen Projektmethodik die Durchlaufzeit nur bedingt, wenn das Anforderungs- und Portfoliomanagement die eigentlichen Zeitfresser sind. Ohne die gemeinsame Orientierung kommt es vielmehr zu einer immer größeren Abweichung von dem, was der Kunde eigentlich mit seiner Anforderung bezwecken wollte.

Wir helfen Ihnen dabei, Ihre entscheidenden Wertschöpfungsketten bzw. Value Streams zu identifizieren und zu optimieren, und zwar Schritt für Schritt mit den für Ihre Organisation passenden Mitteln. So können die entscheidenden Engpässe beseitigt und die Grundlage für noch zufriedenere Kunden und Mitarbeiter gelegt werden.

 

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