Varianten der 360-Grad-Analyse

Die typischerweise sehr facettenreiche Leistungsstruktur der IT-Organisationen führt häufig zu dem Problem, dass die Gesamtsicht auf die Qualität der verschiedenen Leistungsparameter und ihre gegenseitigen Bedingungsverhältnisse für die IT-Services verloren geht.

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12 Januar 2017

Varianten der 360-Grad-Analyse

Die typischerweise sehr facettenreiche Leistungsstruktur der IT-Organisationen führt häufig zu dem Problem, dass die Gesamtsicht auf die Qualität der verschiedenen Leistungsparameter und ihre gegenseitigen Bedingungsverhältnisse für die IT-Services verloren geht. Die ITSM Group hat deshalb eine Methode entwickelt, die mit einem 360-Grad-Blick die komplexen Verhältnisse transparent macht und ein umfassendes Stärke-/Schwächeprofil erzeugt. Sie ist so konzipiert, dass sie sich für unterschiedliche Zwecke und Zielsetzungen einsetzen lässt. Zu den alternativen Nutzungsmöglichkeiten gehören:

  • 360-Grad-Standardanalyse: Die Analyse betrachtet die Leistungserbringung aus allen relevanten Perspektiven mit der Kunden- bzw. Business-Sicht, den IT-Operations und dem Lieferantenmanagement. Sie beruht inhaltlich auf einer standardisierten Methodik und kann zur qualitativen Statusbewertung von Prozessen, Services, IT-Sicherheit, IT-Governance oder zu einer unternehmensindividuell definierten Kombination dieser Anwendungsbereiche eingesetzt werden. Ziel ist die Ermittlung von Schwachstellen und Verbesserungspotentialen in den zu untersuchenden Bereichen mit Identifikation des konkreten Handlungsbedarfs.
  • Kundenspezifische 360-Grad-Analyse: Anders als bei der Standardanalyse, bei der keine unternehmensindividuellen Besonderheiten berücksichtigt werden, wird bei der kundenspezifischen Variante die 360-Grad-Analyse inhaltlich mit dem Kunden evaluiert. Dadurch besteht für ihn die Möglichkeit, eigene Untersuchungsaspekte einzubringen, so dass die Analyse präzise auf seine Bedürfnisse zugeschnitten wird. Dies verändert zwar den Projektverlauf gegenüber der Standardanalyse, der grundsätzliche Ansatz der Analysemethodik ist jedoch bei beiden Varianten ähnlich.
  • 360-Grad-Perception-Analyse als GAP-Analyse: Die Qualität von IT-Services wird von der IT-Organisation als Leistungserbringer und den Business-Bereichen als Leistungsempfänger häufig unterschiedlich bewertet. Mit der 360-Grad-Perception-Analyse können diese Unterschiede objektiviert werden. Sie begutachtet die verschiedenen Stakeholder-Gruppen bzw. -Sichtweisen auf die IT und ermittelt den Grad der Abweichung der unterschiedlichen Sichtweisen. Gleichzeitig bietet diese Methode eine Priorisierung der Handlungsfelder an, indem sie deutlich macht, wo der GAP am größten ist.
  • Pre-Assessment: Diese Variante der 360-Grad-Analyse bietet eine zielgerichtete Unterstützung bei Vorbereitungen auf eine oder mehrere Zertifizierungen wie beispielsweise ISO 20000 oder ISO 27001. Der Vorteil des Pre-Assessments besteht vor allem darin, dass sie eine Zusammenfassung der vorbereitenden Aktivitäten bietet und damit den Aufwand zu reduzieren hilft. Es greift auf den 360-Grad-Standard zurück und lässt sich regelmäßig für Re-Zertifizierungen anwenden. Das eigentliche Audit wird nicht durch die ITSM Group durchgeführt.
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