Welches Gesicht das agile Service Management zukünftig haben wird

Der agile Ansatz verändert die klassischen Strukturen der IT-Organisation. So werden beispielsweise die Verantwortlichkeiten für die Architekturen, Entwicklung, Projekte, Sicherheit, Betrieb usw. enger zusammenwachsen. Die Teams sind dann nicht mehr nach reiner Fachlichkeit aufgebaut, sondern sie sind auf die Produkt- und Serviceorientierung „Ende-zu-Ende“ ausgerichtet und verfügen idealerweise über sämtliche Fähigkeiten, die dafür notwendig sind.

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26 März 2019

Welches Gesicht das agile Service Management zukünftig haben wird

Der agile Ansatz verändert die klassischen Strukturen der IT-Organisation. So werden beispielsweise die Verantwortlichkeiten für die Architekturen, Entwicklung, Projekte, Sicherheit, Betrieb usw. enger zusammenwachsen. Die Teams sind dann nicht mehr nach reiner Fachlichkeit aufgebaut, sondern sie sind auf die Produkt- und Serviceorientierung „Ende-zu-Ende“ ausgerichtet und verfügen idealerweise über sämtliche Fähigkeiten, die dafür notwendig sind.

Doch wo einerseits im Kontext agiler und interdisziplinärer Teams vermehrt Insourcing zur (Rück-)Gewinnung eigener Mitarbeiter zu beobachten ist, nimmt andererseits das Outsourcing beispielsweise von Infrastruktur- und Commodity-Services weiter zu. Die Adaption von Cloud-Service-Modellen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Dynamisierung von Unternehmen, um die traditionell aufwändigen und teilweise langen Bereitstellungsprozesse für die notwendige IT-Infrastruktur zu eliminieren. Durch die steigende Akzeptanz von Cloud-Service-Modellen (z.B. IaaS, PaaS, SaaS) steigen auch die Anforderungen an das Multi-Provider-Management generell und im Speziellen auch die Anforderungen an die individuellen Fähigkeiten der verbliebenen eigenen Mitarbeiter in Bezug auf Dienstleister-, Vertrags- und Service-Level-Management.

Zum agilen Gesicht gehört aber auch ein Kultur-Wandel. Denn agile, selbstorganisierte Teams können nicht nach klassischen Managementmethoden wie etwa „Command and Control“ geführt werden. Die Führungsmethoden müssen hier entsprechend angepasst und weiterentwickelt werden, was sich auch auf die Rolle der klassischen Führungskraft auswirkt: Verstärkt gefragt sind deren Fähigkeiten, ihre Teams zu coachen, zu befähigen, kontinuierlich zu entwickeln und zu motivieren sowie auch die persönliche Größe, Entscheidungshoheiten zu delegieren und sich selbst immer stärker aus dem operativen Tagesgeschäft zu nehmen.

Summa summarum versteht agiles IT Service Management somit die „Veränderung“ als integralen Bestandteil des täglichen Geschäfts und hat somit die Aufbau- und Ablauforganisation konsequent auf Reaktionsfähigkeit und Adaption auszurichten.

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